Matthias Borngrebe
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Foto © Annika Friepörtner
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Matthias Borngrebe, geboren 1984 in der Nähe von Kassel, hat an der Universität Göttingen Germanistik, Komparatistik und Philosophie studiert. Heute lebt und arbeitet er in Kopenhagen.
Der Autor steht gern für Veranstaltungen in Deutschland zur Verfügung. Wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung haben, wenden Sie sich bitte an den Verlag.
Vier Fragen an Matthias Borngrebe
Wie lange haben Sie an dem Buch gearbeitet? Ist „Die Nacht, als Robert starb“ das Erste, was Sie geschrieben haben?
Ich schreibe seit zehn Jahren, „Die Nacht, als Robert starb“ ist zwar meine erste Veröffentlichung, aber nicht das Erste, was ich geschrieben habe. Insgesamt hat die Arbeit daran – mit Unterbrechungen – über drei Jahre gedauert.
Wie ist das Buch entstanden? Welche Phasen der Entstehung gab es? Wie sind Sie auf die Geschichte gekommen?
Wenn ich schreibe, steht mir in der Regel vorher schon sehr genau vor Augen, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Das war bei „Die Nacht, als Robert starb“ nicht so. Es gab mehrere, jeweils abgeschlossene Fassungen, die ich aus verschiedenen Gründen immer wieder bearbeitet habe. Die Geschichte hat sich also im Laufe der Zeit entwickelt, und ich bin selbst überrascht, was dabei herausgekommen ist.
Was bedeutet das Schreiben für Sie?
Obwohl es natürlich schwer ist, sein Schreiben selbst zu beurteilen, habe ich in den letzen Jahren sehen können, wie es sich weiterentwickelt hat. Wenn ich trotz aller Zweifel nicht immer davon überzeugt gewesen wäre, dass ich schreiben kann, hätte ich es wohl nicht so ernst genommen. Und ernst nehmen heißt, dass ich versuche, sehr viel von meiner freien Zeit und Energie ins Schreiben zu stecken.
Das Internet spielt im Buch ja eine große Rolle. Haben Sie daran gedacht, Ihr Manuskript im Netz zu veröffentlichen?
Ja, ich habe durchaus darüber nachgedacht, den Roman im Internet zu veröffentlichen – entweder auf einer entsprechenden Plattform oder auf einer eigenen Internetseite –, aber mir war schnell klar, warum das keine gute Idee gewesen wäre. Durch meinen Job in einem Internetunternehmen weiß ich zwar, was man tun muss, um Leute, die nach etwas Bestimmtem im Internet suchen, auf Internetseiten zu leiten; da nach meinem Buch aber niemand gesucht hätte, hätte ich kaum ein Publikum dafür im Internet finden können. Deshalb habe ich immer darauf gehofft, dass ich einen guten Verlag dafür finde.
